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Das Length-Fitting wird bis heute wie folgt gehandhabt: die Golfschlägerlängen innerhalb eines Satzes von Golfschlägern nehmen um 0,5 inch zu, beginnend beim PW mit einer Länge von 36 inch und endend beim Driver mit einer Länge von 44 inch. Unterschiedliche Körpergrößen der Golfer finden Berücksichtigung, indem diese bei der Bestellung angeben, um wieviel inch die Schläger innerhalb des Satzes länger oder kürzer sein sollen, zum Beispiel +1’’ oder -2’’, und/oder um wieviel Grad der Lie-Winkel verändert werden soll, zum Beispiel +2° oder -1°. Bei einer Herstellung von Golfschlägern für Kids versagt dieses lineare Length-Fitting total; eine vernünftige Längentabelle für Kids findet man daher nirgendwo.
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Tabelle: System of Clubsizes by Relative-Length-Fitting
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Der Wrist-to-Floor ist der Abstand der Handgelenke zum Boden bei geradem lockeren Stehen mit herunterhängenden Armen. Dieser Wrist-to-Floor-Wert des Golfers wird in der Praxis und in der Literatur gerne und häufig bei der Bestimmung und bei der Lösung von Problemen des Length-Fitting angeführt. Total zu Unrecht jedoch. Der Wrist-to-Floor ist allenfalls als Maß für die Bestimmung der Länge eines Putters zu empfehlen.
Der eigentlich relevante Wert ist nämlich der WIM, also der Wrist-to-Floor-at-Impact, der in keinem Verhältnis zum Wrist-to-Floor steht. Denn ein Golfer beugt sich normalerweise beim Schlagen mit dem Oberkörper nach vorne und hat dazu die Arme gestreckt oder aber mehr oder weniger stark gebeugt und das Ganze auch noch mit Stand-Unterschieden zwischen Schlägen mit den Wedges und Schlägen mit den langen Hölzern.
Die Bestimmung der Golfschlägerlängen sollte vielmehr in einem Verhältnis zur Körpergröße und zur Körperhaltung des Golfers stehen und zwar einerseits innerhalb eines Satzes von Golfschlägern, andererseits aber auch bei Zu- oder Abnahme der WIM-Werte. Diese WIM-Werte werden durch Dynamic-Lie-Tests für den Golfer mit Testschlägern ermittelt und sie sind die wichtigste Grösse bei der Herstellung von wirklich individuell passenden Golfschlägersätzen.
Das Relative-Length-Fitting, die Bestimmung der Golfschlägerlängen mit einem Bezug auf die Körpergrösse und auf die Körperhaltung des Golfers, findet nun seinen Ausgang in einem System von Clubsizes, also von Golfschlägergrössen. Die Kerngrösse ist die Clubsize 35 mit Werten für das PW = 36 inch und für den Driver = 44 inch. Nach oben reicht die Tabelle bis Clubsize 37, nach unten bis Clubsize 18.
Aus der Tabelle: System of Clubsizes by Relative-Length-Fitting erkennt man die gleichen Unterschiede innerhalb eines Satzes von Golfschlägern, und zwar steigend bei zunehmender Körpergrösse und abnehmend bei abnehmender Körpergrösse. Entscheidende Voraussetzung für die Clubsize eines Golfers ist jedoch in jedem Fall das individuelle Maßnehmen durch einen Dynamic-Lie-Test.
Wir wissen, dass ein Dynamic-Lie-Test in Verbindung mit den Werten aus der Clubsize-Tabelle uns erst dann brauchbare Ergebnisse bringt, wenn die Lie-Winkel der jeweiligen Golfschläger innerhalb einer Clubsize in die Rechnung mit eingehen und die jeweiligen Testschläger auch genau diese Lie-Winkel aufweisen. Die nach dem Relative-Length-Fitting-System erstellte Clubsize-Tabelle bildet also nur die rechnerische Ausgangslage für das Herstellen von individuell passenden Golfschlägern.
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